Temporäre Ateliers auf einer Großraumbüro-Fläche in der Diamantenbörse
Ein Projekt von Jakob Sturm (Künstler und Künstlerischer Leiter basis), Michel Müller (Architekt) und Steffen Sendelbach (Architekt) bietet temporäre Ateliers in der Diamantenbörse Stephanstraße 1-3.
5 Künstler/Kreative haben im Rahmen eines Pilotprojektes die Möglichkeit, die Großraumbürofläche im zweiten Stock des Gebäudes von November bis einschließlich Januar zu nutzen.
Das Projekt verfolgt die Idee einer mobilen Aktivierung leerstehender Büroflächen als temporäre Arbeitsmöglichkeit für Kreative bzw. für temporäres Arbeiten und Wohnen.
Das Konzept reagiert mit einer nachhaltigen Strategie auf den in den meisten Metropolen weit verbreiteten Leerstand von Büroarchitektur.
Die vorgefundenen Büroflächen werden baulich nicht verändert.
Von der vorhandenen Versorgungsstruktur werden Toiletten, Heizung, Strom und Telefon/Internet genutzt und für Wohnzwecke durch sehr einfache Lösungen ergänzt.
Die Rückverwandlung zum ursprünglichen Büroraum ist jederzeit möglich.
Im Zentrum des Konzepts steht ein kompaktes, transportables Modul. Es beinhaltet die Elemente einer Einheit, die, frei eingestellt, variabel unterschiedliche Funktionen für Wohnen und Arbeiten integrieren und ein Mindestmaß an privatem Raum definieren.
Zentral ist die Überlegung, dass, im Unterschied zu einer festen Installation, der Raum in der vorgefundenen Form und Größe nutzbar bleibt.
Die Grundausstattung ist alleine voll funktionsfähig und lässt sich durch persönliche Einrichtungsgegenstände ergänzen. Das Modul ist sehr leicht auf- und abbaubar und lässt sich für weitere Nutzungen jederzeit wiederverwenden bzw. auf andere Flächen umziehen.

